Sonntag, 3. Februar 2013
Beschwerdemanagement bei unschönen Telefonaten
Wenn Sie im Beruf mit telefonischem Kundenkontakt zu tun haben, kennen Sie diese Gegebenheit sicher: Sie werden von einem Endverbraucher telefonisch kontaktiert und bevor Sie überhaupt Ihren Namen nennen können, dringt ein Schwall voller zorniger Beschimpfungen an Ihr Hörorgan. Wie Sie eine derartige Lage souverän bewältigen können, ohne selber in Wut zu geraten, zeigt Ihnen der nachfolgende Beitrag.

Sie sind gerade ruhig bei Ihrer Arbeit und da klingelt das Telefon. Routiniert nehmen Sie das Gespräch entgegen, um den Anrufer zu grüßen, aber kaum beginnen Sie zu reden, da dringt schon ein wahres Gewittergrollen an Ihr Hörorgan: "Weshalb habe ich die Artikel immer noch nicht... Was ist Ihr Betrieb denn für ein Dreckshaufen.... Wie inkompetent ist Ihre Sektion eigentlich..." oder weitere nicht schreibbare Beleidigungen.

Die normale und vorprogrammierte Handlungsweise ist eine massive Abwehrhaltung und -reaktion. Aggression bewirkt Gegenwehr und so läuft im Normalfall eine selbständige und fremdgesteuerte Responsion wie Zorn und/oder Kampfbereitschaft ab. Wenn Sie sich in einer solchen Gegebenheit einmal selber betrachten können, werden Sie registrieren können, dass unter anderem die folgenden physischen Prozesse eintreffen:

Sie halten unwillkürlich die Luft an
Der Corpus geht in Verteidigungshaltung, sichtbar z. B. durch Überspanntheit der Nackenmuskulatur oder eine allgemeine physische Erstarrung
Ihre Intonation wird höher und schriller bedingt durch eine Anspannung der Halsmuskulatur

Alleine als Folge, dass Sie sich diese physischen Rückmeldungen gewahr machen, können Sie dagegen angehen, ohne selbst eine nutzlose und belastende Wut aufzubauen.

Während der Anrufende "schimpft", atmen Sie einige Male nachhaltig ein und wiederholt aus - Ihr Corpus entspannt sich als Folge wieder und Sie erhalten wieder einen klaren Kopf.

Bewegen Sie Ihren Körper: Rotieren Sie Ihre Schultergelenke, setzen Sie sich hin bzw. stehen Sie auf, schütteln Sie Ihren Kopf. Durch diese Körperbewegungen erhält Ihr Denkorgan die Gelegenheit, die im Regelfall vorhandene Körperstarre aufzulösen und aus den aufkommenden negativen Gefühlen "auszusteigen".

Vergegenwärtigen Sie sich kurz, dass dieser mündliche Angriff nicht Ihnen persönlich gilt, sondern Ihrer Firma. Durch diesen kleinen gedanklichen Kunstgriff delegieren Sie Ihre eigenen Emotionen in eine wertfreie Richtung.

Sobald Sie durch diese Gegenmaßnahmen Ihre eigenen Emotionen und Körperreaktionen wieder in Grundzügen in den Griff bekommen haben, assistieren für eine Deeskalation des Zwiegespräches und Beruhigung des Anrufers die nachfolgenden weiteren Tipps:

Werden Sie zu einem engagierten Zuhörer, der dem Wütenden signalisiert, dass er in seiner Empörung und in seinem Anliegen wahrgenommen wird. Lassen Sie den Anrufende einfach weiter räsonieren und werfen Sie zeitweilig ein interessiert klingendes "Hm" einfließen. Ein zusätzlicher positiver Effekt dieser "Mhm´s" ist es, dass Ihre Intonation als Folge brummiger und resonanzreicher wird - welches wiederum eine dämpfende Auswirkung auf Ihren Gesprächspartner hat.

Der Ja-Trick: Sie wiederholen diverse inhaltliche Komponentee des Anrufers wie bspw. "Ja, ich verstehe... der vereinbarte Zeit der Anlieferung konnte nicht eingehalten werden..." Diese Ja-Repetitionen zwingen den Anrufer dazu, seinen Wortschwall zu unterbrechen und nun seinerseits zu bestätigen, dass er Ihnen zuhört ("Ja, genau..."). Somit sind Sie nun allmählich in der Lage, einen positiven und konstruktiven weiteren Gesprächsverlauf vorzubereiten.

Nebenbei bemerkt: Retour plärren oder gleichermaßen bissig werden, wirkt in keinster Weise "befreiend" - sondern es tritt in der Regel das Gegenteil auf: Nun werden Sie im Inneren erst recht stocksauer und werden darüber hinaus nach dem Telefongespräch diese Rage noch eine Zeitlang in sich tragen müssen. Selbstverständlich - Ein solch schlecht verlaufendes Telefongespräch mit wechselseitigen Beleidigungen und Unterstellungen wird vieles erschaffen - aber mit Sicherheit keinen affirmativen Ergebnis.

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CharmingVoice Klaus Neumann
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Montag, 3. Dezember 2012
So können Sie gegen eine kratzige Stimme vorgehen
Halskratzen ist eine unliebsame Nebenerscheinung eines grippalen Infekts. Aber auch eine maßlose Überanstrengung der Stimme wie Dauerreden oder lautstarkes Jubeln beim Sieg des Fußballteams kann eine Überreizung des Kehlkopfes mit sich bringen. Der folgende Artikel zeigt Ihnen probate Hausrezepte und bringt allerlei Tipps, wie man mit Gelingen gegen eine vorhandene Heiserkeit vorgehen kann.

Gründe für Heiserkeit

Den meisten ist dies bekannt: Plötzlich ist da ein unliebsames Schaben im Halsbereich, vielmals umrahmt durch mehrfaches sich räuspern müssen. Eine Erkältung scheint sich anzubahnen. Halskratzen ist aber nicht nur ein markanter Bestandteil von bestimmten Krankheiten, sondern kann durch viele andere Umstände entstehen.

Spezifische Ursachen sind zum Beispiel übertriebener Alkoholgenuss oder das Verweilen in vergammelter und verrauchter Luft. Ebenso Schlafen bei geöffnetem Fenster im Winter oder eine allgemeine Überanstrengung der Stimme, wie lautstarkes Feiern, sind vielmals der Grund dafür, dass Heiserkeit entstehen kann.

Umgehen Sie deshalb bereits im Vorfeld solche Gegebenheiten, wenn es Ihnen möglich ist. Naturgemäß kann man sich nicht durchgehend seine Umgebung auswählen und auch eine Verkühlung kommt im Regelfall ungefragt.

Gegenmaßnahmen für Heiserkeit

Gut ist es, tunlichst nicht zu sprechen und die Stimmorgane damit weniger zu reizen. Bitte keinesfalls im Flüsterton sprechen! Sehr leises Reden beansprucht die Stimmlippen wesentlich mehr als normales Reden. Ihr Halskratzen wird durch Flüstern meist noch schlimmer, als sie es schon ist.

Versuchen Sie ungeachtet eines vielleicht aufkommenden Impulses häufiges Räuspern zu meiden. Räuspern reizt die Stimmlippen, wie Flüstern, bloß noch mehr. Trinken Sie stattdessen kohlesäurefreies Wasser mit Nicht zu kalter Temperatur oder lauwarmen Tee. Zu kalte oder zu warme Drinks sind in diesem Moment nicht gut für Ihre Stimme.

Altbewährte Heilmittel

Es gibt dann natürlich noch die altbekannten Hausmittelchen, die man erfolgreich gegen eine existierende Halskratzen einsetzen kann. Bewährt hat sich zum Beispiel ein Quarkkäse-Wickel: Tragen Sie eine Gekühlte Quarkdecke, etwa fingerbreit, auf ein gereinigtes Tuch auf und legen Sie dieses mit der Quarkdecke auf die schmerzliche Stelle am Hals. Sie können darüber noch ein weiteres Tuch legen. Die Quarkspeise kühlt den Halsbereich wohltuend und verschafft Ihnen Linderung.

Fast schon ein Klassiker unter den helfenden Hausmitteln ist der Zwiebel-Wickel: Sie brauchen zu diesem Zweck eine Zwiebel, welche Sie schälen und in dünne Scheiben zurechtschneiden. Wärmen Sie diese Scheiben bei niedriger Temperatur in einer Pfanne ohne Fettbeigabe oder im Ofen und legen Sie dann die warmen, nicht zu warmen Zwiebelteile auf ein Tuch oder das Papier einer Küchenrolle.

Schlagen Sie danach das Tuch oder das Papier ein oder verschließen es mit einem Pflaster. Legen Sie das Tuch dann solange auf die schmerzliche Stelle bis die Zwiebelringe ausgekühlt sind. Diese Handlungsweise können Sie mehrmals täglich wiederholen, bis das Halskratzen merklich zurückgegangen ist.

Wenn Sie Raucher sind, ist ein Halskratzen vielleicht eine gute Möglichkeit mit dem Zigarettenrauchen einfach aufzuhören. Allgemeingültig sollten Sie, wenn das Halskratzen länger anhält, eine Klärung durch einen Doktor oder qualifizierte Stelle in Betracht ziehen.

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Freitag, 23. November 2012
Wie wichtig der erste Eindruck beim Kennen lernen ist
Sie begegnen einen für Sie bis dato fremden Menschen, einen neuen Kunden oder Ihren neuen Chef. Instinktiv beurteilen Sie den Menschen im ersten Moment, in dem Sie ihn erblicken: Freund - Feind - nett - unausstehlich - farblos - faszinierend. Ihrem Gegenüber geht es ebenso. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie den Moment des ersten Eindrucks vorteilhaft für sich zugute kommen lassen.

Für den ersten Eindruck gibt es unglücklicherweise keine zweite Chance; dies wurde bereits in mehrfachen wissenschaftlichen Auswertungen bewiesen.

Zwischen 1/6 sec - max. 90 sec. dauert ein "Gesamt-Check", daraufhin steht unwiderruflich ein Urteil über die eingeschätzte Person. In diesem immens kurzen Zeitraum wird von uns entschieden, ob wir unser neues Gegenüber als ansprechend, unsympathisch, attraktiv, unerotisch, interessant, uninteressant, klug, dumm etc. einordnen.

Die Faktoren für unsere Entscheidung sind in erster Linie Stimme, Aussehen, Haltung, Körpersprache, Mimik und Duft. Der am meisten ausgeprägten Information vertrauen wir zuerst und am allermeisten - das herausstechenste Signal ist damit der entscheidende Hauptfaktor für die weitere Gesamtbeurteilung - es kann alle weiteren Signale übertönen.

Aus diesem Grund ist es ausnehmend bedeutend, alle körpereigenen Signale von Beginn an richtig zu setzen. Wenn z. B. Ihre Bekleidung perfekt sitzt, aber das Minischildchen von der Reinigungsfirma aus Versehen noch am Anzug klebt, wird genau dieses Mini-Element als dominantestes Signal bei Ihrem Gegenüber ankommen. Demgegenüber denken Sie auch daran: Nobody is perfect - die meisten kleinen Macken und Unzulänglichkeiten wirken durchaus liebenswürdig.

Die Signifikanz des ersten Eindrucks - Optik

Die Optik des Gegenübers ist für die "Magie" des ersten Eindrucks - sympathisch oder abstoßend - in den allermeisten Situationen nicht auschlaggebend. Relevant ist vor allem eine Gute Hygiene und in vielen Fällen eine der Situation abgestimmte Kleidung. So wird man in abgerissenen Sachen bei einer Banker-Veranstaltung deutlich für Missfallen sorgen, während auf einer Hardrock-Party der Schlipsträger aufpassen sollte, dass er nicht mit Eiern beworfen wird. Bei allen Gegebenheiten ohne Ausnahme bedeutend ist hingegen eine Gute Hygiene des Körpers. Ein z. B. peinlicher Körpergeruch ist ein allumfassendes No-Go in allen Situationen und Begegnungen.

Die Signifikanz des ersten Augenblickes - Mimik: Die innere Kalibrierung

Durch die sog. "Spiegelneuronen" adaptieren wir unmittelbar den Gemütszustand des Gegenübers. Wenn meine Mimik z. B. Unhöflichkeit ausdrückt, wird unser Gesprächspartner uns blitzschnell als unsympathisch einschätzen. Versuchen Sie also bereits vor der Begegnung eine innere bejahende Einstellung zu erreichen. Lächeln Sie, auch wenn es möglicherweise schwer fällt in diesem Moment.

Die Signifikanz des ersten Momentes - Stimme
, Körperhaltung und Gestik: Hochstatus und Tiefstatus

Jeder Erdenbürger befindet sich von der ersten Zusammenkunft an in einem bestimmten Status - je nachdem ob er sich z. B. dem Anderen gegenüber gehemmt oder sicher fühlt. In Gegenwart vermeintlich oder tatsächlich "Höhergestellten" oder Personen des anderen Geschlechts nimmt man häufig unabsichtlich einen unterwürfigen Tiefstatus ein.

Genau dieses ehrerbietige Verhalten nebst einer ehrerbietig wirkenden Körperausstrahlung sollten Sie aber nicht an den Tag legen, denn dies führt meist zu einem für Sie nachteiligen Verlauf des Gespräches.

Einer höhergestellten Persönlichkeit sollte man zwar mit Respekt begegnen, jedoch nicht mit einer ehrlosen Demonstrativen Unterwürfigkeit. Sporadische Elemente von Tieferstatus wie eine Verbeugung sind dagegen eine Referenzbezeugung dem mit dem höheren Rang oder dem Gleichgestellten gegenüber und keine Katzenbuckelei.

Üben Sie vor einer wichtigen Begegnung, wie Sie diesen Augenblick des ersten Treffens erfolgreich hinbekommen können (üben Sie z. B. mit einem Bekannten oder einer anderen Person Ihres Vertrauens):

Nehmen Sie eine entspannte und gerade Haltung
ein.

Vermeiden Sie kleine abgehackte Bewegungen. Dies zeigt dem gegenüber einen Tiefstatus.

Meiden Sie es genauso im Stand angespannt am Körper oder im Gesicht "herum zu zupfen". Versuchen Sie stattdessen gelassen und entspannt zu stehen, die Hände locker an den Körperseiten hängend.

Sprechen Sie in sich ruhend, akzentuiert und ohne Stress.

Sprechen Sie während Sie das Haupt und den Blick ruhig und gerade halten.

Handeln Sie also durchgehend ungezwungen und selbstsicher mit Ihrer Körpersprache.

Durch diese aufrechte und entspannte Körperhaltung strahlen Sie Ehrlichkeit, Authentizität und Ausgewogenheit aus.

Genießen Sie es auch mal in alltäglichen Konstellationen eine "königliche innere Ruhe" zu "feiern".

Durch Entspanntheit wirken Sie vom ersten Moment an anziehend und souverän.

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